Die Teleskopraum-Überdachung

Die Konstruktion dieses Daches habe ich lange Zeit vor mir her geschoben. Es dauerte ziemlich lange bis ich eine brauchbare Lösung gefunden hatte. Platzbedingt muss das Dach aus zwei Hälften bestehen und natürlich schiebbar sein. Beide Hälften laufen auf den gleichen Schienen, und zwar so, dass das eine Dach über das Andere geschoben werden kann. Beide Dächer sind dann – im geöffneten Zustand – über dem Kontrollraumdach.
Da das Dach eine recht große Spannweite aufweist, musste eine selbsttragende Konstruktion her. Mit Rechteckrohren aus Stahl (20x60mm) konstruierte ich meine beiden Dachstühle. Jeweils drei Meter Länge weist ein Dach auf. Nach dem schweißen mussten die Rollen montiert werden, was nochmals etwa eine Woche dauerte, bis ich auch hier eine passende Lösung gefunden hatte. Die H-Träger mussten auf der Innenseite verbreitert und eine Rollenführung angeschweißt werden. Für das größere (obere) Dach musste eine andere Führung gebaut werden, da die Rollen hierfür auf dem H-Träger laufen. Nach dem Säubern und streichen habe ich die Trapezbleche bestellt. Sie wurden dann mit Hilfe eines Astro-Kollegen auf dem Dachstuhl befestigt.
Um die H-Träger zu montieren musste ich allerdings zunächst den gesamten Pool rechteckig einfassen. Hierzu verwendete ich 5cm dicke Randsteine. Nach dem Aushärten des Betons der Randsteine füllte ich die entstandene Fläche mit Schotter auf, verdichtete alles mit einem „Frosch“, kippte Unmengen an Split hinein und zog alles eben. So konnte ich dann mit alten Waschbetonplatten pflastern. Auf das Pflaster wurden dann die Trägerbalken für die Schienen montiert.