Motorfokus

Spätestens wenn man Astrofotogafie betreibt sellt man sich die Frage ob das Fokusieren schneller und exakter gehen könnte. Auch bei der visuellen Beobachtung hat man immer das Problem des verwackelns, das beim manuellen fokusieren automatisch auftritt.
Um das Verwackeln zu vermeiden habe ich aus einem ausrangierten Antrieb eines Beamer-Objektives einen Motorfokus gebaut. Der Motor wird ganz klassisch über eine Polaritätsumschaltung einmal im Links- und einmal im Rechtslauf betrieben. Über ein Gummiband wird die Kraft des Getriebemotors an die 1:10-Untersetzung des Okularauszugs gebracht. Damit kann man dann sehr feinfühlich den Fokus einstellen.