Astrozelt für die mobile Sternwarte

Man nehme einen Faltpavillion 3x3m, vier Abdeckplanen 3x2m, acht Expander mit 70cm Länge und ein paar Meter 3mm-Gummiseil.

Meist stört bei einem Pavillion die Dachkonstruktion. Bei meinem ist sie verschraubt, lässt sich also ohne Mühe demontieren. Somit ist der Himmel komplett offen und ohne störende Streben. Wenn man das Dach benötigt, werden einfach die Streben wieder befestigt und man kann das Dach wieder drüber ziehen.
Als Seitenteile verwende ich Abdeckplanen. Leider habe ich sie nicht in schwarz bekommen, aber das dunkle Grün ist auch ok und relativ lichtundurchlässig. Mit den 70cm langen Expandern spannt man die Planen aussen um das Gestell herum. Der Pavillion ist oben etwas schmäler als unten, daher überlappt das auf jeder Seite um etwa 15cm. Unten kann man aus Abschnitten des Gummiseils (etwa 40cm pro Seil) Schlaufen herstellen und die Ecken durch durchfädeln der Schlaufen mit einem Häring am Boden festmachen. Eine der Seiten sollte man aber als Eingang definieren und die Plane nur an einer Seite befestigen. In der Mitte des „Scheren-Gestells“ (auf jeder Seite) werde ich noch Ösen anbringen, um die Haken der Expander bequem einhängen zu können – sieht besser aus als einfach am Gestänge befestigt. Mit Klettbändern oder alternativ weiteren Gummiseil-Schlaufen könnte man die Plane an dem Scheren-Gestell und am Boden weiter befestigen.
Die dem Pavillion beiliegenden Abspannschnüre werden jeweils an den Ecken angebracht, um auch stürmischere Nächte gut zu überstehen.

Fazit:
Platz hat man definitiv genug, um auch einen kleinen Tisch und einen Stuhl unterzubringen. Also auch gut geeigent für Astrofotografen. Auf- und wieder abgebaut ist das Ganze in jeweils etwa 10 Minuten.
Tip: Schaut mal im großen Online-Auktionshaus nach solch einem Faltpavillion – ich hab meinen für 21€ ersteigert!!!